Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht von Gerges

Mein Name ist Gerges und ich studiere derzeit im zweiten Semester an der Hochschule Koblenz. Mein früherer Wohnort war 50 Kilometer von Koblenz entfernt, weshalb ich mich dazu entschieden habe, nach Koblenz zu ziehen. Leider war es sehr schwierig, eine passende Wohnung in Koblenz zu finden. Auf der Seite der Hochschule habe ich dann durch Zufall das Projekt „Wohnen für Hilfe“ entdeckt, das mehrere Wohnungen im Angebot hatte. Daraufhin habe ich Frau Dommershausen, die das Projekt leitet, angerufen. Sie war sehr nett und freundlich und hat direkt einen Termin mit mir vereinbart. Bei unserem Treffen habe ich ihr erklärt, dass ich mich sehr für die Wohnangebote von „Wohnen für Hilfe“ interessiere. Kurz darauf hat Frau Dommershausen eine geeignete Vermieterin für mich gefunden.
Bei einem gemeinsamen Treffen konnten wir uns zunächst kennenlernen und haben uns direkt gut verstanden. Wir haben auch über die Hilfe gesprochen, die ich leisten kann, und uns darauf geeinigt, dass ich im Garten helfen kann. Die Arbeit stört mich überhaupt nicht, sondern macht mir im Gegenteil sogar richtig Spaß.
Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ gefällt mir, weil es mir viele Vorteile bietet. Zum einen habe ich eine sehr günstige Wohnung gefunden, da ich nur die Nebenkosten für mein Zimmer bezahlen muss. Darüber hinaus habe ich immer jemanden, mit dem ich über meinen Alltag sprechen kann und der auch für mich da ist, wenn ich mich mal nicht so gut fühle.

Erfahrungsbericht von Elif

Ich heiße Elif und lebe seit Februar 2017 in Koblenz.
Nachdem ich mich für die Hochschule Koblenz entschieden habe, habe ich mich sofort für ein Zimmer im Studentenwohnheim beworben. Leider war kein freies Zimmer vorhanden. Aus diesem Grund habe ich vergebens nach Wohnungen im Umkreis der Hochschule gesucht. Während dieser Suche bin ich durch Zufall auf das Projekt „Wohnen für Hilfe“ gestoßen und habe mich sofort bei der Frau Dommershausen (Leiterin des Projektes) beworben. Sie kam mir sehr warmherzig und freundlich gegenüber und hat mit mir einen Termin vereinbart. Gleich am nächsten Tag lernte ich Sie persönlich kennen und erhielt auch gleich ein Wohnungsangebot. Durch Frau Dommershausen habe ich meine jetzige, sehr sympathische, hilfsbereite und verständnisvolle Vermieterin kennengelernt, bei der ich vier Stunden Gartenarbeit leiste bzw. auch Computerarbeit durchführe, und dafür viel günstiger wohnen kann. Diese Tätigkeiten übe ich mit großer Freude aus. Dabei steht meine Vermieterin immer an meiner Seite und hilft mir. Ich werde nicht überfordert oder gar unter Druck gesetzt. Meine Vermieterin und Frau Dommershausen sind die Ersten, die ich in Koblenz kennen gelernt habe. Sie helfen mir sogar unabhängig vom Projekt weiter und sind Menschen, denen man „blind“ vertrauen kann.
Durch das Projekt „Wohnen für Hilfe“ kann ich ein unbeschwertes Leben in Koblenz führen und kann das Projekt allen Interessierten nur weiterempfehlen.

Elif und Susanne bei einem Ausflug. Foto: privat

Erste Wohnpartnerschaft in Rhein-Lahn-Zeitung porträtiert

Endlich ist es soweit: Unsere erste Wohnpartnerschaft wurde in der Rhein-Lahn-Zeitung vom 25. Juli 2017 porträtiert. Schön, dass sich das Ehepaar Kuschewski und Wasim so gut verstehen. Aber lesen Sie selbst!